HintergrundbildHintergrundbildHintergrundbildHintergrundbild

Citykirche Logo

5. Kirche: 1690 bis 1943

Neubaubeschluss nach dem Stadtbrand durch das Konsistorium (seit 1835 Presbyterium), Indienstnahme am 22. Dezember 1690 mit Psalm 30,11-12. Ablösung der dreischiffigen mittelalterlichen (4.) Kirche durch einen Saalbau. Dieser Bau dokumentiert die zentrale Bedeutung von Predigt und Wortverkündigung im reformierten Bekenntnis durch die in den Mittelpunkt gerückte Kanzel und den darunter zentral stehenden Abendmahlstisch. Die Kirche hatte um die 1000 Sitzplätze. Der Kirchbau mit Dach wurde erst 1707 abgeschlossen, die barocke Turmhaube krönte erst um 1717 den Turm. Um 1700 wurden 3 Glocken angeschafft, die 1785 in Elberfeld durch Christian Voigt aus Isselburg neu gegossen und 1786 wegen Fehlerhaftigkeit noch einmal umgegossen wurden. Begräbnisse in der Kirche fanden bis ins 18. Jahrhundert statt. 1804 wurde die erste Orgel eingebaut. Um 1819 wurden die neoklassizistischen Portale am Turm und den beiden Längsseiten ausgeführt. Das Geläut wurde 1942 kriegsbedingt beschlagnahmt (diese Glocken überstanden unbeschadet die Kriegszeiten bis 1945 und wurden 1948 an die reformierte Gemeinde zurückgegeben und in der Neuen reformierten Kirche in der Sophienstraße - diese Kirche war im Krieg nicht zerstört worden, jedoch war auch ihr Geläut kriegsbedingt beschlagnahmt worden - aufgehängt). Zerstörung der 5. Kirche bis auf die Grundmauern beim Bombenangriff auf Elberfeld am 25. Juni 1943.

schliessen