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6. Kirche: ab 1953

Wiederaufbau in den Jahren 1953 bis 1955 durch Architekt Karl Schneider, Wuppertal-Elberfeld, Indienstnahme der Kirche am 6. März 1955. Die bis dahin geschlossene Chorapsis, die von der dritten Kirche erhalten geblieben war, wurde geöffnet. Vor Wiederaufbau der Kirche wurden Ausgrabungen durch das Rheinische Landesmuseum Bonn im Sommer 1953 durchgeführt. Bei diesen Grabungen wurde die Grabplatte von Pfarrer Johannes Keppel, Filialgemeinde Cronenberg († 1631) aufgefunden und in der Kirche links der Apsis in die Stirnwand eingelassen. In der Kirche fanden nun 200 Personen Platz, auf der Empore noch einmal 130. Der Saal (Krummachersaal) fasste 170 Personen. 1957 wurden 2 Bronzeglocken angeschafft (gegossen von Gebr. Rincker). 1. Glocke e‘, 1172 kg, „Jesus Christus gestern und heute und derselbe in Ewigkeit“ (Hebr. 13,8); 2. Glocke fis‘, 767 kg, „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort“ (Jer. 22,29). An der Außenmauer zur Calvinstraße befinden sich Grabsteine vom früheren reformierten Friedhof Baustraße (heute Else-Lasker-Schüler-Straße). Außen am Turm befinden sich zwei mittelalterliche Wasserspeier, die sich ursprünglich auf dem Dach befanden. An der Außenmauer links vom Eingang zur Kirchstraße erinnert eine Gedenktafel an die Begründer des sog. Elberfelder Systems der Armenpflege (Daniel von der Heydt, David Peters und Gustav Schlieper), da das bronzene Armenpflegedenkmal kriegsbedingt eingeschmolzen worden war. Dieses Armenpflegedenkmal konnte allerdings am 18. Juni 2011 durch Mittel vieler privater und institutioneller Spender wieder rekonstruiert (auf historischem Marmorsockel, der bei der Neugestaltung des Kirchplatzes im Jahre 2004 wieder aufgefunden und im Park des Reformierten Gemeindestiftes gesichert worden war) und am fast historischen Ort, der Kirche süd-westlich vorgelagert, aufgestellt werden.

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